„Unser Freund Williamson ist ein Hardcore-Antisemit.“ [1]
Stephan J. Kramer zu Michel Friedmann

Der Drachen des Ritters
Bischof Richard Williamson, der Freund von Stephan J. Kramer (Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland) und Michel Friedmann, ist allerdings nicht nur ein „Hardcore-Antisemit“ und „Holocaustleugner“, sondern auch noch ein „rückwärtsgewandter Frauenfeind“. [2]
Williamson, der an der Universität Cambridge mehrere Magisterabschlüsse erwarb, behauptete etwa: „Aufgrund aller Arten von naturgegebenen Gründen sollte nahezu kein Mädchen zu irgendeiner Art Universität gehen. (…) Dass Mädchen die Universität nicht besuchen sollten, ergibt sich aus der Natur der Universität und der Natur der Mädchen. Echte Universitäten stehen für Ideen, Ideen sind nichts für richtige Mädchen, demzufolge sind echte Universitäten nichts für richtige Mädchen.“ [3]
Solche Tiraden ließ Claudia Benedikta Roth, die ihr Studium der Theaterwissenschaft in München nach zwei Semestern abbrach, nicht unbeantwortet. Claudia war ab 1982 „Managerin der Rock-Band Ton Steine Scherben um Rio Reiser, bis diese sich zwei Jahre später wegen Verschuldung auflöste“. Mittlerweile ist Frau Roth Chefin der GRÜNEN, ehrenamtliches Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wien sowie seit 2004 Ritter der französischen Ehrenlegion. [4]
Daß sich Legionärsritterin Claudia Roth im Interesse des Guten Kategorisierungen völkischer Abstammung bedient, ist seltsam: „Und, mit Verlaub, der Papst ist deutscher Staatsbürger, ähm, oder ich weiß gar nicht, ob er jetzt die Staatsbürgerschaft ruhen läßt, auf jeden Fall hat er die deutsche Herkunft.“ Aber sie weiß, was wir wirklich dringend brauchen: „Die Konfrontation … gefährdet tatsächlich ein äh, ein, ein Leben in multireligiösen Gesellschaften, was wir wirklich dringend brauchen.“
Pius-Oberhaupt Bernard Fellay drohte derweil mit dem Ausschluß Williamsons aus der Pius-Truppe, sollte dieser den Holocaust erneut leugnen: „Wenn er schweigt, wäre es wahrscheinlich ,für alle besser’, so Fellay und riet seinem Ordens-Bruder ,für eine gute Zeit’ aus der Öffentlichkeit verschwinden.“ [5]
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[1] Hamburger Abendblatt: „Die Holocaust-Leugner können sich jetzt auf den Papst persönlich berufen“, 02.03.2009
[2] Thüringer Allgemeine: „Pius-Bruderschaft provozierte Vatikan“, 05.02.2009
[3] Wikipedia: Richard Williamson, 02.03.2009
[4] Wikipedia: Claudia Roth, 02.03.2009
[5] BILD: „Pius-Oberhaupt verteidigt Williamson“, 28.02.2008
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Meine Güte, hört die Frau dann auf, uns mit der Angst vor Genmais, CO2 und Atomkraft zu konfrontieren? Schön wäres es ja.