Verkaufscheiße

Wir sprechen verschiedene Sprachen.
Meinen aber etwas völlig anderes.
“ [1]
Politplatschquatsch


verkaufshit

Manche Begriffe sind derart ordinär, daß man sie in renommierten Tageszeitungen nur in Englisch aussprechen möchte. [2] So ist etwa die Nutzung des Begriffes Verkauf-Shit sinnvoll bei der Beschreibung von Waren, die sich verdammt sch… verkaufen lassen, ohne dabei Dinge in den Mund nehmen zu müssen, die andere noch nicht einmal mit den Händen anfassen würden.

Weiterlesen »

Entscheidungsjahre

Aber was kann in den letzten Zeiten der sozialistischen Weltanarchie noch zerstört und eingeebnet werden! So viel, daß in manchen weißen Völkern kein Stoff mehr vorhanden sein wird, mit dem ein Cäsar seine Schöpfung aufbauen könnte.“ [1]
Oswald Spengler, Philosoph


altes-junges-europa_aesthetik-und-masse

Für tiefgründigere Beobachter von Menschheitsentwicklungen war auch im Jahr 1919 nicht neu, was Oswald Spengler in seinem kulturphilosophischen Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes“ [2] zusammenfaßte, einem vielseitigen und ausschweifenden Werk, in welchem selbst Theodor Adorno Grundlagen für seine Thesen über Massenkultur und Parteienorganisation gefunden haben soll. Schon daß dieses Buch überhaupt geschrieben, abgelehnt oder angenommen, zumindest heiß diskutiert wurde, offenbarte den Wandel einer aus vormals tatenfrohem Selbstverständnis heraus handelnden Kulturgemeinschaft zu einer intellektualisierten Masse. Die Situation war zwar analysiert, aber bis heute kein zukunftsfähiger Ausweg gefunden.

Neunzig Jahre nach Spenglers Vorschau der Abendröte frohlockte die leitende RedakteurIn der überaus renommierten Süddeutschen Zeitung, Susanne Schneider, dem Niveau ihrer Klientel entsprechend: „Über Jahrhunderte hinweg hat der weiße Mann die Welt mit viel paffpaff und bummbumm an den Rand des Ruins regiert. Es wird Zeit, dass andere die Macht übernehmen.“ Die VerfasserIn wollte während des Amtseides des neuen US-Präsidenten Barack Obama sogar „unhörbar und dennoch unmißverständlich“ einen Subtext vernommen haben, „der sagte: ,Hiermit beende ich die Herrschaft des weißen Mannes’. Genau so wird es kommen. Das Prinzip ,Weißer Mann’, das zeigt die jüngste Geschichte, hat auf fast allen Gebieten abgewirtschaftet.“ [3] Nicht nur solche Jubelorgien sind es wohl, welche dem konservativen Verleger Götz Kubitschek den Stoßseufzer entlocken: „Dass der Mensch sich einmal selbst bei lebendigem Leibe kompostieren würde: Das schockiert mich immer wieder.“ [4]

Während Fräulein Susanne Schneider die Beweise für den Untergang des Abendlandes auf ihrer Ebene findet: „Der weiße Mann muss nicht nach China und Indien schauen, um zu sehen, dass dort die Zukunft liegt. Wem ein letzter Beweis fehlt, der sollte seinen Blick im Moment nach Australien richten: Im ,Dschungelcamp’ sind nämlich bisher nur Männer rausgewählt worden.“, gibt es sicherlich auch Stimmen, welche in geschmacklichen Entartungen wie den massenmedialen, voyeuristischen Inszenierungen wie den „Dschungelcamps“ selbst Niedergangserscheinungen festzustellen vermeinen.

Aktuell haben zwei Professoren den Abgesang Europas von der weltpolitischen Bühne recht nüchtern konstatiert. So sieht der Publizist und Auslandskorrespondent Prof. Dr. Peter Scholl-Latour die Machtfrage eng verbunden mit der materiellen Verfügungsgewalt über Menschen und Kontinente: „Vor genau fünfhundert Jahren hat die portugiesische und damit die europäische Expansion begonnen. … Heute ist Portugal ein kleiner Staat am Rande Europas, damals aber signalisierte sein koloniales Ausgreifen den Anbruch der Weltherrschaft des weißen Mannes. Diese geht nun zu Ende. Heute gibt es so gut wie keine europäischen Besitzungen mehr in Übersee.“ Auch USA und Nato würden das Machtvakuum nicht füllen, „denn tatsächlich ist die westliche Militärmacht längst durch weltweite Einsätze überfordert.

Der „lange Frieden“ vor dem schlußendlichen Untergang der abendländischen Zivilisation habe seinen Preis, denn: „Den Europäern, Amerikanern und Russen droht ja bis auf weiteres keine kriegerische Eroberung, sondern eine demographische Unterwanderung.“ Auf die Frage, ob die Welt nach dem „Ende des weißen Mannes“ besser oder schlechter sein wird, zeichnet Scholl-Latour ein pessimistisches Bild: „Vermutlich war die bislang vorherrschende amerikanische Hegemonie relativ leicht zu ertragen, angesichts der Machtansprüche, die in Zukunft auf die Europäer zukommen.“ [5]

Die materielle Verfügungsgewalt ist eine Kehrseite, die psychische Verfügungsgewalt gerät ebenfalls ins Wanken. Die ideologischen Grundsätze der westlichen Massenkultur, wie etwa „universelle Menschenrechte“ oder das „Recht jedes Individuums auf Selbstbestimmung“, werden in dynamischen Strukturen verneint. Auf längere Sicht haben solche Gemeinschaften einen Überlebensvorteil, was eine Feststellung philosophischer Natur ist, da die langfristige und spirituelle Sicht auf alle Aspekte des Lebens für den im Hier und Jetzt verhafteten Homo metropolis sowieso belanglos ist und bestenfalls Unterhaltungswert besitzt.

Der Philosoph und Historiker Prof. Dr. Timo Vihavainen stellt für Europa ein Schwinden dessen fest, was Scholl-Latour für die orientalische Konkurrenz eine „extrem dynamische islamische Revolution“ nennt: „Es ist ein Mißverständnis zu glauben, daß die Masseneinwanderung an sich zur Vernichtung des Westens führen würde. Sie ist vielmehr eine Folge unserer Selbstaufgabe. … Damit allerdings sind wir natürlich Herausforderungen von außen wie etwa die Einwanderung so preisgegeben wie eine sturmreife Festung. Der Kern des Problems ist, daß wir Europäer unsere Tugenden verloren haben, indem wir unsere Kultur durch eine Zivilisation des Konsums ersetzt haben.“ [6]

Wie aber definiert Vihavainen den Kulturbegriff? „Kultur ist das Bestreben einer Gesellschaft nach dem ,Wahren, Schönen und Guten’… Dieses über uns selbst hinausweisende Streben wurde in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine narzißtische und nihilistische Haltung ersetzt, die alles nur nach dem eigenen Nutzen und Genuß beurteilt. Folge dessen ist auch der Verlust des Interesses am Fortbestand unseres Gemeinwesens. … Der Westen hat sich sein eigenes Grab geschaufelt, in das er nun ganz langsam hineinsinkt.“ Die Einwanderung sei „Folge des Verlusts unseres Realitätssinns, unseres Desinteresse am Politischen und der Vorstellung, es ginge nur darum, daß jeder einzelne sich selbst verwirklicht. … Am Ende schließt sich der Kreis: Die Einwanderer beginnen uns ihre Werte zu diktieren statt andersherum.

Das Wertediktat wird tatsächlich von Dekade zu Dekade wahrnehmbarer: Als Gastarbeiter sollten die gegen den Willen der Einheimischen Zwangsimportierten während Aufenthaltsdauer die Nationalwirtschaft stärken, als politisch Verfolgte sowieso bald wieder in ihre Heimat zurückkehren, als Kulturbeglücker die Urbevölkerung mit Multikulti segnen, sich bald darauf als ausländische Mitbürger in die Mehrheitsgesellschaft integrieren, um dann als xxx-Deutsche mit Migrationshintergrund besondere Rücksicht verlangen zu dürfen… Paradigmenwechsel am laufenden Bande, schleichend und innerhalb der Informations- und Reizüberflutungen kaum wahrnehmbar. Tatsächlich fordern einige Administratoren der neuen Parallelgesellschaften längst Partizipation statt Integration und träumen von der geistig-biologischen Machtübernahme.

Vihavainens Kulturbegriff ist hingegen diffus, denn der barbarische Krieger wird „Schönheit und Wahrheit“ anders empfinden, als sie der intellektualisierte Homo metropolis definiert und schematisiert. Der eigene Nutzen und Genuß war schon immer Triebfeder menschlichen Verhaltens, ob in menschlicher Kultur oder menschlicher Zivilisation. Es ist aber so, daß die Stärke einer Gruppe nicht nur in ihrer Kopfmenge (Quantität) liegt, sondern in der Form ihres Zusammenhaltes, welcher wiederum von Elementen umfaßt wird, die unter dem Begriff „Kultur“ (Qualität) zu subsumieren wären. Eine zur Macht strebende Gruppe muß sich zwangsläufig gemeinschaftsbildende Elemente verschaffen und die individuelle Freiheit an der Garderobe des Kollektivs abgeben, um schlagkräftig zu werden.

Der machthabenden Gruppe, die ihren Aufstieg einst ebenso einer gemeinschaftsbildenden Kultur verdankte, entgleiten diese Elemente, wenn in ihr über satte Generationen Vermassung und Individualisierung bis zur Auflösung gleichermaßen um sich greifen. Wenn die kulturelle Bindung von den freien Individuen als unnütze Last und beschränkende Fessel empfunden wird, löst sich die Kultur in einer gesichtslosen Zivilisation auf, in welcher die Masse aus vielen Ich’s besteht. Wo der Mensch zum Verbraucher wird, ist für Kultur kein Platz.

Kultur ist also nicht etwas, das ausschließlich in der Vergangenheit zu suchen wäre, etwa in folkloristischer Form von Sepplhosen oder Barockkirchen. Das mag Sichtweise eines alten Volkes sein. Kultur als überliefertes Ordnungsgefüge kann sicherlich in ihren Ritualen schön sein, wie Prof. Vihavainen schwärmt, sie tritt aber als gemeinschaftsbildendes Element einer kulturfähigen Gruppe immer als Konkurrenz zu einer anderen Gruppe auf. Sie kann somit auch töten und barbarisch sein.

Wie wird die Rückkehr der entflochtenen Individuen zu einer Gemeinschaft vonstatten gehen, wenn auch in den abendländischen Gemeinschaften Notsituationen kollektives Handeln erfordern? Durch eine cäsaristische Diktatur? Durch eine neue, okkupierende Kultur? Sicher ist nur, daß nichts so bleibt, wie es ist.

Weiterlesen »

Надо Жить

Hoelzkopf

Die Handgranatt am Gürtel, im Arme das Gewehr,
so stürmt Max Hoelzens Garde durchs Sachsenland daher.
Der Bürger knickt zusammen, er sperrt den Geldschrank auf,
Hoelz präsentiert die Rechnung mit dem Pistolenlauf.
Denn unser Sieg ist nah, Max Hoelz ist wieder da.
Er hält die rote Fahne hoch und schwingt sie: Hurra!
“ [1]
Max-Hoelz-Marsch


kommunisten_arbeiterfeinde

Er war zunächst orthodoxer Christ, dann Mitglied der USPD, KPD, KAPD und später wieder der KPD, vogtländischer Arbeiterführer und Organisator bewaffneter Haufen gegen Bourgeoisie und Republik. Er brandschatzte, raubte und erpreßte und wurde 1921 zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt. Doch erwirkten unter anderem Bert Brecht, Martin Buber, Otto Dix, Albert Einstein, Lion Feuchtwanger, Heinrich Mann, Thomas Mann und Arnold Zweig die Wiederaufnahme des Verfahrens und schließlich seine Freilassung. Sein Name: Max Hoelz oder auch „Zündl-Max“ aus Falkenstein im Vogtland.

Im Jahr 1929 „emigrierte er auf Einladung Josef Stalins in die UdSSR“ [2], war aber bald enttäuscht vom realexistierenden Kommunismus und wurde von der Geheimpolizei GPU überwacht. Im September 1933 fand man seine Leiche im Wasser der Oka, Augenzeugen berichteten von Prügelszenen zweier Personen mit einem „mit fremdem Akzent sprechenden Dritten“ in einem Boot. Das Gesicht des Toten trug Blessuren. Der Räuberhauptmann, welcher Anfang der 1920er Jahre deutschen Landjägern und Reichswehr immer wieder gewitzt entwischte, ersoff also 10 Jahre später völlig unspektakulär durch die Hände von Seinesgleichen. Wie schrieb er doch bereits vier Jahre vor seinem Tod in triefender Weisheit: „Auch die klassenlose Gesellschaft wird sich – wenn nötig – gegen Schädlinge sichern.“ [3] Gewiß, die Revolution frißt auch ihre eigenen Kinder.

Die DDR-Führung, immer auf der Suche nach geeigneten Märtyrern, um einem geschichtslosen DDR-Volk einen künstlichen Mythos umzuhängen, nahm sich nach Ernst Thälmann, Friedrich Engels und Thomas Müntzer bald auch des Anarchisten aus dem Vogtland an. Als im Wendeherbst in den sächsischen Städten Leipzig, Dresden und Chemnitz (das damals noch Karl-Marx-Stadt hieß), aber auch im vogtländischen Plauen die ersten Massendemonstrationen begannen, zelebrierte die SED-Kreisleitung am 14. Oktober 1989 anläßlich des einhundertsten Geburtstages der Heldenfigur eine Denkmaleinweihung. Der Rebell Max Hoelz wurde von kommunistischen Bonzen als schwülstige Büste auf einem Steinsockel inthronisiert, während das Volk gegen diese Bonzen rebellierte. Ein Treppenwitz der Geschichte.

Lange war ihm die Ehre eines eigenen Denkmales jedoch nicht vergönnt; bereits ein halbes Jahr später landete Max Hoelz in der Rumpelkammer des Falkensteiner Geschichtsvereins. So schnell kann es gehen: Vom Christen zum Anarchisten, vom Brandschatzer zur Wasserleiche, vom kommunistischen Handlanger zum handgelangten Kommunisten, vom Terroristen zum Widerstandskämpfer, vom Bilderstürmer zur Ikone, vom Denkmal zum Ballast. Eine nicht untypische Biographie des ideologiebeladenen 20. Jahrhunderts. Und auch wenn es heute wieder Bestrebungen gibt, den Hoelzkopf auszustellen, so wäre es wohl besser, wenn er bliebe, wo er ist: in der Asservatenkammer eines Geschichtsvereins.

Weiterlesen »

Nagetiere

Wir sprechen verschiedene Sprachen.
Meinen aber etwas völlig anderes.
“ [1]
Politplatschquatsch


teenager_wildschwein

Teenager! Überall Teenager! Man muß nur im Zeitungswald blättern und erhält täglich neue Nachrichten über die Teenager: Teenager sind faul, sie werden immer fetter, sie reißen aus oder überfallen alte Menschen. Eine gefährliche Spezies offenbar. Niemand aber wußte bisher, wie Teenager eigentlich aussehen.

Nun aber hat ein Aufklärungsmagazin endlich das Bild eines Teenagers veröffentlicht. [2] Es zeigt ein Tier, das eine sehr starke Ähnlichkeit mit einem Wildschwein hat und offenbar gerade vergnügt an ausgestreuten Teeblättern nagt.

Weiterlesen »

Narrenkäfig

Man möchte meinen, die deutsche Meinungs-Besitzer-Szene habe sich in einen Käfig voller Feiglinge verwandelt, die gegen jede Abweichung von den Käfigstandards keifen und hetzen.“ [1]
Peter Sloterdijk, Philosoph


narrenkaefig_sloterdijk

Als wir unsere tägliche Portion Nachrichten von Karl Eduards Schwarzem Kanal inhallierten, blieb uns vor Schreck fast die Luft weg: „Angela Merkel will sich öffentlich, vor Zehntausenden, vor dem Brandenburger Tor, darunter oder darauf, von ihrem Hausarzt mit normalem Schweinegrippenimpfstoff impfen lassen und das ist es, was uns allen noch gefehlt hat. Eine mutige Anführerin, die dem Tod gelassen ins Auge sieht, für die Volksgesundheit.“ [2] Angesichts des quecksilberhaltigen Konservierungsmittels im normalen Schweinegrippenimpfstoff muß nun die Frage gestellt werden, ob unsere Klimkanzlerin – sie lebe hoch! – nach ihrem Ableben überhaupt ein ökologisch verträgliches Staatsbegräbnis erhalten kann oder der Leichnam als Sondermüll entsorgt werden müßte.

Bei der Schweinegrippen-Googlerei nach den Begriffen „Epidemie“, „Virus“ und „virulent“ stößt der Suchende jedoch wieder auf den unsäglichen Fall Sarrazin. So schreibt die „Gastautorin Hans Werth“ im Magazin Migazin zu Sarrazin, daß „die geistige Untat“ Sarrazins als „Sarrazin-Virus“ einen „Karries in den Köpfen“ hervorrufe, obschon aufgrund medizinischer Forschungsergebnisse bisher Bakterien und nicht Viren für Zahnkaries verantwortlich gemacht wurden und Karies nicht unbedingt der Wortstamm des Begriffs „Karriere“ ist: „Unter der nationalen Bettdecke des wiedervereinten Deutschlands lauern noch immer geistige Restmutanten jener kultur-historischen Exzesse unseliger Zeit vor 1945 wie Karies in Winkeln der Gesellschaft, die mit den erwähnten Ängsten neuen Auftrieb erfahren. Das ,Volk der Dichter und Denker’ stemmt sich gegen Relativierungen des Eigenbildes. Es geht um die Mutante ,Ausländerfeindlichkeit’ in jenen Teilen unserer Gesellschaft, die sich in ihrem vermeintlichen bedroht-Sein von den Gedanken Sarrazyn’s bestätigt fühlen und nicht erkennen, dass dieses Virus wie Karries in den Köpfen wirkt. Karries wächst oft unbemerkt und zerstört seinen Nistplatz, obwohl Zähne sogar zu den härtesten Substanzen des Körpers zählen!“ [3] An dem migazynischen Migazinisten ist offensichtlich eine MedizinmännIn verloren gegangen, eine Fachkraft, die angesichts der Auswanderung deutscher Ärzte und der mordrauschenden Schweinegrippenepidemie dringend benötigt wird.

Der Philosoph Peter Sloterdijk stellt hingegen in „Zeitdiagnostischen Bemerkungen“ eine „Epidemie des Opportunismus“ in „selbstgefälligen Meinungskonglomeraten“ dar und wirft der „Szene der deutschen Berufsempörer“ vor: „Man möchte meinen, die deutsche Meinungs-Besitzer-Szene habe sich in einen Käfig voller Feiglinge verwandelt, die gegen jede Abweichung von den Käfigstandards keifen und hetzen. Sobald einmal ein scharfes Wort aus einem anderen Narrenkäfig laut wird, bricht auf der Stelle eine abgekartete Gruppendynamik los.“ Dabei gehe es zu, „als gelte es, einen Wettbewerb in Empörungsdarstellung zu gewinnen“. [1] Der Kommentator „Prosemit“ konstatiert jedoch hierzu sinngemäß nüchtern, Sloterdijk widersprechend: „Die Meinungs-Besitzer-Szene besteht nicht aus Feiglingen. Sie sind die, welche den Käfig aufgebaut haben, das Gitter definieren und die Schwelle überwachen. Feiglinge sind jene, die sich freiwillig in diesem Käfig aufhalten und das Gefängnis als Freiheit empfinden.“ [4]

Sloterdijk seziert bei den Berufsempörern eine „allgemein erwartete Sklavensprache“: „Wir haben uns – unter dem Deckmantel der Redefreiheit und der unbehinderten Meinungsäußerung – in einem System der Unterwürfigkeit, besser gesagt: der organisierten sprachlichen und gedanklichen Feigheit eingerichtet, das praktisch das ganze soziale Feld von oben bis unten paralysiert.“ Auf das Aussprechen der Wahrheit solle künftig die Höchststrafe stehen: Existenzvernichtung. Hierzu meint die „Rheinische Post“ keck: „Insofern offenbart der Fall Sarrazin, dass es weite Teile der meinungsführenden deutschen Öffentlichkeit inzwischen offenbar als normal empfinden, sich von Minderheiten vorschreiben zu lassen, wie über jene Minderheiten gesprochen werden darf oder gefälligst zu schweigen ist.“ [5]

Die Schweizer Weltwoche hat in den urbanen Zentren in- und außerhalb Deutschlands eine ähnliche Virulenz geortet: „Deutliche Worte bergen im nördlichen Nachbarland … stets das Risiko der öffentlichen Steinigung. Und wenn diese eine Minderheit wie die türkische ins Visier nehmen, empört sich die selbsternannte Garde der Political Correctness im Lande. Als Thilo Sarrazin auf die Einwanderungs- und Migrationspolitik in der Hauptstadt zu sprechen kommt, fasst er nicht nur ein heisses Thema, sondern auch eine Problematik an, die in anderen urbanen Zentren innerhalb und ausserhalb Deutschlands ebenfalls virulent ist.“ [6]

Bei soviel epidemischer Virulenz ist es angeraten, dem Vorbild der Klimakanzlerin treu zu folgen und sich wahlweise mit nonkonformen Ansichten oder mit quecksilberhaltigen Substanzen impfen zu lassen.

schweinegrippe

Weiterlesen »

Integration

Warum sind sie hier? Wie viele kommen noch?
Wer hat sie geholt? Wem nutzt es?
“ [1]
Bernd Schmieder


tuerkische_feiertage_tv-total

Integration, Partizipation oder Administration? Nach dem Sarrazin-Interview sind die Diskussionen um die Integrationsfähigkeit fremder Menschen in bislang homogene Kulturgemeinschaften hochgeköchelt. Dabei geht es angesichts der Masse an Zugewanderten überhaupt nicht mehr nur um die Frage einer Integration. In der sich auflösenden traditionellen Gemeinschaft entstehen zwangsläufig miteinander konkurrierende Parallelgesellschaften, die früher oder später um die Macht buhlen werden.

Gibt es eine Verpflichtung zur Integration? Wurde der Befehl ausgegeben, daß sich das „gegen den erklärten Willen der Bevölkerungsmehrheit“ [2] angesiedelte Humankapital integrieren muß bzw. die Deutschen es zu integrieren haben? Steht die Verpflichtung im GG, im BGB oder im StGB? Das gepredigte Ethnomainstreaming hat ebenso wie die zuvor vielgepriesene multikulturelle Gesellschaft keine gesetzliche Grundlage. Die Begriffe „multikulturelle Gesellschaft“ oder „Integration“ dienen hingegen nicht nur als Beruhigungstabletten, sondern auch als Bonbon, die Einwanderung schmackhaft zu machen. Sie verschleiern eine Ideologie, die scheitern wird.

So spricht auch Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, „lieber von Partizipation als von Integration“: „Integration wird von der Mehrheit als vollständige Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft und in Teilen als Assimilation verstanden. Partizipation ist dagegen die Teilhabe an allen möglichen Lebensbereichen. Beide Seiten sind dann aufgefordert, sich zu beteiligen. Auch die deutschstämmige Bevölkerung muss sich auf die Zuwanderer einlassen.“ [3]

Daß vom Türken Kolat die Deutschen auf die fremden Zuwanderer verpflichtet werden, mag nur jenen verwundern, der die Fremden als „Gäste“ verstand, die wie die Muselmanen dereinst vor Wien nur mal freundlich „Hallo“ sagen und die Wiener Kaffeehauskultur einführen, um dann wieder kulturell beglückt und kosmopolitisch weltoffen heim ins Osmanenreich zu reiten.

Der für die SPD im Europaparlament sitzende Politiker Vural Öger stellte dementsprechend in der „Hürriyet“ fest: „Das, was Kanuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.“ [4] Während SPD-Mann Öger aber langfristig denkt: „Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben. Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen.“, so rechnet Kolat in kürzeren Abschnitten des demographischen Wandels: „In 20, 30 Jahren werden wir in Berlin keine einzige Schule haben, bei der der Anteil der Schüler mit Migrationsgeschichte unter 50 Prozent ist.

Daß die Parallelgesellschaften zukünftig ihre eigenen Hometowns, die früher „Getto“ hießen, benötigen, ist da konsequent. So behauptet etwa Duisburgs Dezernent für Stadtentwicklung, Jürgen Dressler, angesichts heruntergewirtschafteter deutscher Städte und einer alternden Bevölkerung: „Das Einzige, was uns auf Dauer am Leben erhält, sind Migranten.“ Da er und die seinen jedoch nicht über „den Zuzug, den wir brauchen“, verfügen, wäre der Kompromiß zur Anlockung von Türken das Zugeständnis einer Parallelgesellschaft: „Es geht nicht darum, aus jedem Türken qua Pass einen Deutschen zu machen. … Warum lassen wir keine türkischen Stadtteile mit eigener kultureller Identität, Läden und Moschee zu? Diese Schmelztiegel werden sich fortentwickeln. Nicht im Sinne einer Zwangsintegration, sondern als win-win-Situation für die ganze Stadt.“ [5]

Aber nicht nur junge Migranten sollen das Ruhrgebiet retten: „Migration, Weiblichkeit und auch Homosexuelle bringen eine Region voran, wie Metropolen zeigen.“ Fragt sich natürlich, was eher da war: die Weltstadt oder deren Homosexuelle und Migranten, und auch, was den Auf- oder Abschwung einer Metropole markiert. Um Nichtdeutschen die deutschen Städte schmackhaft zuzubereiten, will Dressler auch „Siedlungen aus den 60er und 70er Jahren“ abreißen, weil er sich Sorgen darüber macht, daß er seine „sogenannten Mercedes-Türken an andere Städte verliere. Und man sollte Migranten die Gelegenheit geben, ihre kulturellen Hintergründe auch in der Form ihrer Bauten zu artikulieren.

Was soll das bedeuten? Die Metropolen der Welt gleichen sich schon heute wie ein Ei dem anderen, selbst deren multikultureller Mikrokosmos ist ätzend langweilig: Chinatown in Los Angeles, Chinatown in San Francisco, Chinatown in London, Chinatown in New York und McDonalds in Peking. Und den mobilen Weltbürgern dürfte es egal sein, ob sie eine Gründerzeitvilla, ein Penthouse oder einen Zigeunerpalast behausen. Man nimmt, was man vorfindet, und baut – wenn man länger bleibt – willkürlich, wie es dem individuellen Geschmack genehm ist. Islamische Symbolbauten stehen schon heute zu Tausenden auf deutschem Boden, ein erhöhter Bedarf an eigenständiger Architektur erscheint fraglich. Die Auflösung der autochthonen Gemeinschaft manifestiert sich immer auch in der Auflösung architektonischer Linien.

Weiterlesen »

Revolution 89

Wir hätten uns das alles ersparen können, 1989. Die Öffnung der Grenze, den Vereinigungstaumel, ja, den anschließenden Katzenjammer. Aber was sollten meine Landsleute tun? Tja, deutsch im Osten, deutsch im Westen. Sie mußten sich als fünftes Rad fühlen. Sie kennen den Spruch von dem alten Archimedes? Gib mir einen Punkt, und ich bewege die Erde. Ja, wir hielten quasi seinen Hebel in den Händen, zumindest für einen kurzen Moment. Und dann haben wir ihn uns einfach so wegnehmen lassen – das werde ich mir nie verzeihen.“ [1]

Netzwerkrecherche has now started up an official YouTube channel:
:/ wechselschaltung – wider den gleichstrom /:

Weiterlesen »

Gut und Böse

Die Hölle ist leer und alle Teufel sind hier!“ [1]
William Shakespeare


obama_ikone_messiah_messias

Als die naturwissenschaftlichen Nobelpreise sowie der Literatur-Nobelpreis des Jahres 2009 „wieder an US-Bürger, Juden, Kanadier und Briten“ sowie „an Herta Müller, eine Deutsch-Rumänin vergeben“ war, orakelte ein antimuslimischer Internetblog: „Bleibt einer übrig, der Friedens-Nobelpreis! Für den braucht man nicht soviel Grips! Der müßte politkorrekt also dringend an einen Muselmann, damit das System wieder gutmenschlich, UNO- und Mekka-konform austariert ist. Wir tippen auf Achmadinedschad!“ [2] Falsch geraten! Nach fast neunmonatiger Bewährungsprobe und mit dem linken und dem rechten Bein in friedenschaffenden Kriegseinsätzen stehend erhielt ihn der von den Medien als „schwarzer Messias“ [3] stilisierte US-Präsident Barack Hussein Obama, auch wenn dessen Schwarzen-Bonus in letzter Zeit laut Umfragen mehr und mehr verblaßt.

Nach dem „beinharten Imperialisten“ Theodore Roosevelt und den „in den Chile-Putsch und die Bombardierung Kambodschas“ [4] verwickelten US-Außenminister Henry Kissinger erhielt nun also ein weiter „globaler Psychotherapeut“ [3] den Preis in der Hoffnung, dieser könne seinen vielen schönen Reden auch Taten folgen lassen. „Seinen inspirierenden Worten über Frieden und Abrüstung stehen bislang kaum konkrete Resultate gegenüber. Was eigentlich eine Krönung sein sollte, könnte für Obama zu einer bleiernen Last werden.“ [5] Bei soviel vorausschauender Durchtriebenheit denkt man unwillkürlich an Alexander den Großen, Dschingis Khan oder Napoleon: Hätte man ihnen rechtzeitig den Friedensnobelpreis umgehangen, wären der Menschheit vielleicht mache Kriege erspart geblieben. Überhaupt könnte allen Menschen gleich nach der Geburt ein Friedensnobelpreis verliehen werden, man weiß schließlich nie, wozu das gut ist.

Während das Qualitätsmedium „Die Zeit“ augenzwinkernd mitteilte: „Der Preis ist eine Wette auf ein Versprechen und eine ungewisse Zukunft. … Denn an eben diesem Freitag sitzt Amerikas Präsident wieder mit seinen Sicherheitsexperten zusammen, um eine Strategie für den Afghanistankrieg zu finden. So viel ist klar: Der Krieg wird andauern und auf beiden Seiten weiterhin viele Opfer fordern. ,Denn Rückzug ist keine Option’, verkünden seine Berater seit Tagen.“ [6], erschien einen Tag später in einer anderen Qualitätszeitung ein Insiderbericht aus der Präsidentensuite: „Niemand im Weißen Haus hatte den Nobelpreis auf der Rechnung gehabt, die Überraschung war total. Stundenlang war Obamas sonst auf höchsten Touren laufende Kommunikationsmaschine wie abgewürgt. Kein Kommentar. Der Sprecher des Präsidialamts beließ es in einer spontanen E-Mail an den US-Sender CBS bei einem fassungslosen ,Wow!’“ [7]

Vielleicht debattierte der überraschte Beraterstab stundenlang darüber, ob es sich um eine Verarschung oder eine Provokation oder einen perfiden Terroranschlag handele, um dann gute Miene zum bösen Spiel zu machen. In der Presse wird Obama derweil als „globalisierter Staatsmann“ gefeiert. „Die ganze Welt erwartet von ihm Führungsqualitäten. … Nicht, dass Obama die hohe Auszeichnung für unangemessen halten würde. Selbstzweifel sind nicht sein Ding. Bei seinen Auftritten strahlt er Bescheidenheit aus – aber er spricht mit dem Selbstbewusstsein eines Mannes, der die größte amerikanische Polit-Saga seit John F. Kennedy geschrieben hat. Einige sagen sogar: seit Abraham Lincoln.“ Und andere wiederum sagen: Seit dem Azteken-Reich. „Vom politischen Niemand zum ersten schwarzen US-Präsidenten und zur neuen Galionsfigur des American Dream – was Obama geschafft hat, sichert ihm schon jetzt einen Platz in den Geschichtsbüchern. So ein Überflieger kann auch einen Nobelpreis mit Gelassenheit einstecken.“ [7]

Doch kein Tag ohne Nacht, kein Licht ohne Schatten. Wo das Gute leuchtet, ist das Böse nicht weit. Und so erinnert uns das Erinnerungs-Board Politplatschquatsch an jenen „Mann, der sich nicht scheut, wie Hitler Bart zu tragen und wie Goebbels Anzüge“. So habe Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden, fünf Tage angestrengt über eine passende Wortwahl nachgedacht, um seinen Senf zu den Äußerungen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin abzugeben: „Was, so fragte sich Kramer, können wir jetzt noch draufsetzen auf das, was bisher an Empörung geheuchelt, an Verdammnis gewünscht und an monströsen Vergleichen an den Haaren herbeigezogen wurde? Selbst im Zentralrat glaubten viele nicht, dass es Kramer gelingen werde, aus der inzwischen schon ein wenig kalt riechenden Skandalasche um die Sarrazinschen Kopftuchmädel noch einmal Flämmchen zu blasen.“ [8] Doch das ging: „Ich habe den Eindruck, dass Herr Sarrazin mit seinen Äußerungen, mit seinem Gedankengut Göring, Goebbels und Hitler wirklich eine große Ehre macht.“ [9] Fehlt da nicht noch jemand in der illustren Runde? Natürlich, Robert der Teufel. Dieser hatte bereits in der gleichnamigen Oper Giacomo Meyerbeers seinen Debutauftritt, wird aber schon seit Jahrzehnten immer mehr von jenem verdrängt, der statt eines zünftigen Pferdefußes nur ein unmodisches Schnauzbärtchen vorzuweisen hat.

Die Gelegenheit beim Schopfe packend verweist Karl Eduard von Schnitzlers Rumpelkammer auf die Sternstunden cineastischen Könnens der UFA-Ära: „Nun lüftet ein Mann den Mantel des Vergessens, der sich auch unablässig bemüht, das Andenken des Mimen zu bewahren, der so überzeugend den Bruno Glanz im ,Untergang’ spielte, daß selbst Traudel Junge überzeugt davon war, Glanz ist nicht tot, er lebt weiter in uns und unseren Taten, und in den Werken von Guido Knoop. Dank gebührt nun Stephan Kramer, der verspätet aber nicht zu spät auf die Rolle von Göring und Goebbels hinweist…“ [10] Die Tierfilme waren ihr Metier: Hatte Goebbels seinerzeit die Rolle des Bock von Babelsberg inne, so glänzte Göring mit Marschallstäben und Ordensplaketten als hervorragender Darsteller eines Goldfasans.

Ob die Verleihung des goldenen Hitlergrußes ausreicht, Thilo Sarrazin in die wohlverdiente Rente zu schicken? Zwar wirft das Publikum mit Blumentöpfen, doch trotz 83-prozentiger Jubelrufe aus der Ecke der Bild-Zeitungsleser weist die in der BRD erscheinende türkischsprachige Zeitung „Hyrriet“ darauf hin, daß es auch kritische Stimmen gibt: „In Deutschland lebende Türken zeigten eine scharfe Reaktion darauf, daß Führungspersönlichkeiten mit dem Gedankengut von Parteien wie NPD, REP und DVU und eines Thilo Sarrazin ihre Diäten und Gehälter aus von Migranten gezahlten Steuergeldern beziehen und dabei auch noch die Migranten beleidigen. Der gemeinsame Tenor ihrer Reaktion: … ,Das ist Undankbarkeit.’“ [11] Ja, Undank ist der Türken Lohn!

Hakki Keskin, Bundestagsabgeordneter der Linken, forderte demnach den sofortigen Rauswurf Sarrazins aus der SPD und der Bundesbank: „Die Bundesbank ist ja nicht irgendeine Institution. Sie muß diese Person zum Rücktritt zwingen.“ In das gleiche Horn stieß Bekir Yilmaz von der Türkischen Gemeinde Berlins: „Diese bis zum Vorstand der Bundesbank aufgestiegene Person muß aus dieser Institution ausscheiden. Wenn er sich unehrenhaft verhält und nicht ausscheidet, müssen die zuständigen Stellen die notwendigen Schritte unternehmen.“ Özcan Mutlu, Abgeordneter der Grünen, forderte mehr Dankbarkeit: „Es ist nicht hinzunehmen, daß dieser unverschämte Sarrazin weiterhin im Amt bleibt. Daß Sarrazin, der sich eigentlich bei den in Deutschland lebenden Türken hätte bedanken müssen, sie aber statt dessen beleidigt, ist ein Zeichen für die Geistesverwirrtheit und die Undankbarkeit dieses Menschen.“ Der Exekutivrat der „Türkischen Gemeinde in Deutschland“ bedankte sich zwar seinerseits bei der überwältigenden Mehrheit, die Sarrzins Äußerungen gut findet: „Die Türkische Gemeinde in Deutschland bedankt sich für die demokratische öffentliche Meinung, mit der die deutsche Öffentlichkeit Stellung genommen hat. Das ist ein Zeichen dafür, daß wir nicht alleine sind.“, forderte aber dennoch Sarrazins Rücktritt: „Er muß so bald wie möglich zurücktreten.

Weitere türkische Stimmen zum Thema:

Weiterlesen »

Wendeherbst

herbst_oktober_1989_dresden_chemnitz_leipzig